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Altenpflege


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Altenpflege – die Pflege älterer oder kranker Menschen in ihren eigenen vier Wänden kann für Angehörige eine echte Belastungsprobe sein. Einerseits profitieren Betroffene im Rahmen der häuslichen Pflege davon, ihr Leben so weit wie möglich selbstbestimmt und in vertrauter Umgebung führen zu können. Andererseits ist damit auch ein sehr hoher zeitlicher und auch nervlicher Aufwand für die pflegenden Angehörigen verbunden. Je nach Schweregrad der Pflegebedürftigkeit ist mitunter sogar eine 24-Stunden-Betreuung unerlässlich. Insofern ist die Option der so genannten Kurzzeitpflege im Bereich der Altenpflege überaus vorteilhaft. Diese individuelle Art der pflegerischen Betreuung und Unterstützung entlastet die pflegenden Angehörigen. Überdies stellt sie eine erhebliche Verbesserung der Pflegesituation dar. Es macht deshalb Sinn, den individuellen Anspruch auf diese staatlich bezuschusste Unterstützung zu prüfen.

Was hat es mit den Pflegeleistungen auf sich?

Was ist zu tun, wenn die zu betreuende Person eine Weile nicht zu Hause versorgt werden kann? Sofern eine vollstationäre Pflege oder Betreuung für einen bestimmten Zeitraum erforderlich ist, kommt eine Kurzzeitpflege in Frage. Ob nach einem Krankenhausaufenthalt oder  wenn die pflegenden Angehörigen aufgrund anderer Verpflichtungen eine Zeitlang die Betreuung nicht wahrnehmen können, ist die kurzzeitige pflegerische Versorgung ideal. Ebenso, wenn sie selbst mal eine Auszeit benötigen und den eigenen „Akku“ wieder aufladen müssen. Denn nur dann können sie auch weiterhin motiviert und helfend zur Seite stehen.

Laut Gesetzgeber begrenzt sich die Kurzzeit-Pflege auf eine Dauer von bis zu 56 Tagen pro Jahr. Während dieser Phase trägt die Pflegekasse die finanziellen Aufwendungen, die mit der stationären Unterbringung einhergehen. Sofern gewünscht, kann die Kurzzeit-Pflege mit der so genannten Verhinderungspflege verknüpft werden. Erstere wird übrigens mit 1.612 Euro pro Jahr subventioniert. Außerdem werden weitere 125 Euro für zusätzliche Betreuungsleistungen gewährt.

Die rechtlichen Rahmenbedingungen in der häuslichen Altenpflege

Anders als bei der Kurzzeitbetreuung übernimmt bei der Verhinderungspflege der zuständige Pflegedienst die Betreuung und die Pflege des Patienten. Die pflegenden Angehörigen werden im Zuge dessen durch professionelle Fachkräfte vertreten. Die Pflegezuwendungen können entweder tage- oder stundenweise eingerichtet werden. Hierbei spielt der Pflegegrad der zu betreuenden Person eine wichtige Rolle. Die Kurzzeitbetreuung wird dahingegen nicht zu Hause durchgeführt.

Betreuungspersonen haben bis zu sechs Wochen im Jahr die Möglichkeit, die Verhinderungsbetreuung in Anspruch zu nehmen. Der hierfür vom Staat gewährte Zuschuss beläuft sich derzeit auf 1.612 Euro. Der Pflegedienst kann in diesem Zusammenhang allerdings nur in Anspruch genommen werden, wenn die pflegenden Angehörigen zuvor mindestens ein halbes Jahr lang pflegerisch bzw. unterstützend im Einsatz waren.

BEACHTENSWERTES:

Die Aufwendungen für die Kurzzeitbetreuung werden nur dann von der Pflegekasse getragen, wenn die jeweils dafür angedachte Einrichtung tatsächlich für diese Art der Pflege zugelassen ist. Umso wichtiger ist es daher, sich im Vorfeld über die jeweiligen Bedingungen zu informieren.