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Wohnen im Alter


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Wohnen im Alter – es gibt immer mehr alte Menschen in unserer Gesellschaft. Da die Menschen allgemein auch älter werden, ist die Nachfrage nach altersgerechtem Wohnraum und nach altersgerechten Wohnkonzepten hoch. Architekten, Gemeinden und Behörden aber auch Privatmenschen machen sich immer mehr Gedanken um das Wohnen im Alter und um die Anforderungen, die von alten Menschen an ihre Wohnungen gestellt werden. Diese Bedürfnisse sind anders als die von Berufstätigen und jungen Familien. Generell gibt es für das Wohnen im Alter die Möglichkeit, in eine betreute Wohngemeinschaft einzuziehen, in ein Seniorenheim umzusiedeln oder im eigenen Haus zu bleiben. Im eigenen Heim stehen meist Umbauten und bauliche Veränderungen an. Selbstverständlich spielen die Persönlichkeit und der Gesundheitszustand jedes einzelnen bei dieser Entscheidung entscheidende Rollen.

Das eigene Heim verlassen

Einen alten Baum verpflanzt man nicht. Das Sprichwort hat seinen wahren Grund, denn sehr viele Menschen scheuen sich im Alter davor, ihr Haus zu verlassen. Zu viele Erinnerungen hängen an den Räumlichkeiten. Die Angst vor etwas Neuem ist oft groß. Leider entspricht eine herkömmliche Wohnung bald nicht mehr den Anforderungen. Also muss abgewägt werden: Umzug oder Veränderung? Hier müssen Kosten aber auch menschliche Bedürfnisse und Gefühle gegeneinander abgewägt werden. Wer eine Wohnung in der dritten Etage in einem Haus ohne Lift hat, aber auf eine Gehhilfe angewiesen ist, muss Konsequenzen ziehen. Ein Treppenlift oder eine Wohnung im Erdgeschoss können die Lösung sein.

Betreute Wohngemeinschaften und Mehrgenerationenhäuser für das Wohnen im Alter

Eine WG ist nicht nur etwas für Studenten, die gemeinsam leben, um Geld zu sparen. Auch für das Wohnen im Alter kann eine Wohngemeinschaft eine gute Lösung sein. Die Vorteile sind, dass im Notfall immer jemand da ist. Das Risiko der Alterseinsamkeit entfällt. Natürlich muss man jemanden finden, mit dem man auf der zwischenmenschlichen Ebene gut auskommt. Hier ist Toleranz und Flexibilität gefordert, zu der nicht alle Menschen im Alter fähig sind. Ein Mehrgenerationenhaus ist ein Konzept, das auf dem Prinzip der Großfamilie aufbaut. Drei Generationen leben unter einem Dach mit Gemeinschaftsräumen und privaten Bereichen. Nur dass in einem Mehrgenerationenhaus nicht alle miteinander verwandt sind. Von diesem Konzept für das Wohnen im Alter müssen jedoch alle Generationen überzeugt sein, sonst funktioniert es nicht.

Umbau der eigenen Wohnung für das Wohnen im Alter

Das Wohnen im Alter stellen sich die meisten in ihren eigenen vier Wänden vor. Mit einem Treppenlift, einem Haltegriff im Badezimmer, einer Sturzprophylaxe vor der Dusche, einem Hausnotruf und verbreiterten Türen kann eigentlich jede Wohnung ausgestattet werden. Eine Haushaltshilfe, die das Saubermachen, die Wäsche und das Bügeln besorgt, findet sich schnell. Die Arbeitsflächen in der Küche können tiefer gesetzt werden, um auch Menschen im Rollstuhl das Arbeiten zu ermöglichen. Für das Wohnen im Alter im eigenen Haus gibt es zahlreiche Services wie auch den fahrbaren Mittagstisch.

Wohnen im Alter im Seniorenheim

Viele ältere Menschen fürchten sich vor dem Seniorenheim unter anderem auch, weil sie Angst davor haben, dort abgeschoben zu werden. Das Wohnen im Alter mit anderen teils deutlich pflegebedürftigeren Menschen ist nicht das, was sie sich wünschen. Altersheime sind aber heute deutlich besser als ihr Ruf. Es gibt einen Hausnotruf, Haushaltshilfe sowie Unterhaltungsprogramm. Alle Türen sind breit genug um mit der Gehhilfe hindurch gehen zu können. Sturzprophylaxe ist überall vorhanden. Vor allem für Menschen, die auf viel Hilfe angewiesen sind, ist ein Seniorenheim die beste Lösung für das Wohnen im Alter neben der Pflege zu Hause.